Ägypten
Uweinat und Gilf Kebir - 16 Tage

Expedition
Uweinat und Gilf Kebir Reise mit Grossem Sandmeer


Eine 16-tägige Expedition zu einem der letzten weissen Flecken auf der Landkarte - zu den fossilen Walknochen im Wadi Heitan, durch die Naturschönheiten der Weissen Wüste und in die zerklüfteten Täler des Jebel Uweinat und des Gilf Kebir mit seinen Felszeichnungen aus der Jungsteinzeit, mit einer atemberaubenden Reise durch das Grosse Sandmeer und einem Aufenthalt in der Oase Siwa als krönendem Abschluss.

Wüstenwandern Wadi Sura
Nachtcamp
im grossen Sandmeer
Fahrzeuge und Ausrüstung Fahrzeuge Abu Ballas

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Tagesprogramm:
1. Tag: Flug nach Kairo
Ankunft in Kairo, Betreuung und Transfer zum Hotel. Übernachtung in Kairo.
2. Tag Kairo - Fayum - Wadi Rayan -Wadi Heitan
Jeepfahrt zur Oase Fayum, die schon zu pharaonischen Zeiten kultiviert und besiedelt wurde. Weiterfahrt zum Wadi Rayan, wo ein Nebenarm des Nils in den Qarunsee mündet, und zum Nationalpark von Wadi Heitan, wo sich fossilierte Knochen aus dem Erdaltertum befinden. Zeltübernachtung.
3. Tag Wadi Heitan - Bahariya - Weisse Wüste
Nach der Ankunft in Bahariya Fahrt durch die schönen Obstgärten der Oase Bahariya und Bummel durch den Ort Bawiti. Anschliessend Fahrt zur Weissen Wüste. Übernachtung.
4. Tag Weisse Wüste - Farafra - Dakhla
Morgens zweistündiger Rundgang durch die Weisse Wüste beim Wadi Mushroom und seinen berühmten pilzförmigen Felsgebilden, mit genügend Zeit zum Verweilen und Fotografieren. Fahrt nach Farafra und Besuch des kleinen örtlichen Museums, weiter zur Oase Dakhla, die zu den schönsten Oasen der westlichen Wüste gehört. Besuch der alten Stadt El Qasr mit ihren mit Palmwedeln gedeckten Gassen. Übernachtung in Dakhla.
5. Tag Dakhla – Shagar Loof – Mud Lions - Gilf Kebir
Nach dem Frühstück beginnt das Abenteuer – die Jeeps verlassen Dakhla in Richtung Gilf Kebir. Wir passieren die Felsformation von Shagar Loof mit der Stele für den Entdecker Samir Lama. Danach geht es weiter bis nach Abu Ballas, einem seit der Antike bestehenden Krugdepot – nur einem von vielen auf der Karawanenroute Dakhla – Kufra. Leider werden immer mehr der Krüge entwendet oder zerschlagen. Nach einer weiteren Fahrstunde wird das Zeltlager aufgeschlagen, in der Nähe der Mud Lions, den vom Wind geformten löwenartigen Formationen aus verhärtetem und geschliffenem Sand.
6. Tag Eight Bells – Kamal ad-Din Denkmal – Jebel Uweinat
Vormittags geht es zunächst zum ehemaligen britischen Flugplatz von Eight Bells. In den Boden eingelassene Benzinkanister markieren den Landeplatz. Die Fahrt geht weiter der Ostseite des Gilf Kebir entlang nach Süden bis zum Denkmal für Prinz Kamal ad-Din, einem der ersten Entdecker in diesem Gebiet.
Nach der Fahrt durch das durch Vulkanismus geprägte Gebiet der Clayton Krater (trichterförmige, durch Gaseruptionen entstandene Krater) verlassen wir den Gilf Kebir in Richtung Süden. Beim Karkur Talh, dem „Akaziental“, fahren wir ins Gebiet des Jebel Uweinat. Dann geht es durch die Wadis ins Innere des Uweinat-Massivs. Der Jebel Uweinat ist eine der ältesten Felsbildungen Afrikas und liegt im Grenzgebiet von Ägypten, Libyen und Sudan. Die nächstgelegene Wasserstelle in Ägypten ist 300 km entfernt! Zeltübernachtung kurz vor Karkur Talh.
7. Tag Karkur Talh
Im Laufe des Vormittags Ankunft im Karkur Talh Den ganzen Tag erkunden wir das Uweinat-Massiv und seine Felsbilder. In den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts nahm Winkler die Felszeichnungen in diesem Gebiet auf. Es handelt sich um die ersten frühgeschichtlichen Felszeichnungen, die man in diesem Teil der Sahara gefunden hat. Die Höhe des Jebel Uweinat ist ausreichend, um in diesem extrem trockenen Gebiet ein wenig Niederschlag von den Sommerregen südlich der Sahelzone einzufangen, die gelegentlich bis hierher reichen. Diese Niederschläge sind sehr unregelmässig, die letzten gab es im September 1998 und man nimmt an, dass 10-15 Jahre ohne Regen vergehen können. Allerdings ist sogar diese geringe Niederschlagsmenge ausreichend für eine anspruchslose Vegetation und Fauna in den größeren Tälern. Im Karkur Talh dagegen finden sich immer noch zahlreiche Bäume; Wildspuren zeigen, dass es hier grössere Bestände an Wildtieren gibt. Zeltübernachtung.
8. Tag Karkur Talh – Wadi Sura - Foggini-Höhle
Die Fahrt geht nach Norden, vorbei an den Hügeln Peter und Paul - alte Vulkankegel, die ein Paradies für Geologen sind - zum Wadi Sura im Westen des Gilf Kebir. Wir nähern uns unserem Ziel – der Höhle im Wadi Sura, deren jungsteinzeitliche Felsmalereien Vieh, Wildtiere und Menschen darstellen. Hier finden sich die berühmten Darstellungen schwimmender Menschen, zuerst entdeckt von László Almásy. Anschliessend Fahrt zur Foggini-Höhle, die erst 2003 entdeckt wurde und noch schönere Felszeichnungen aufweist als das Wadi Sura. Zeltübernachtung.
9. Tag Aqaba - Wadi Homra
Fahrt vom Wadi Sura hinauf auf den Aqaba-Pass und anschliessend durch das Wadi Homra nach Norden. Dieses Tal ist zu Recht benannt – Sand und Felsen sind von einer in Ägypten einzigartigen roten Färbung. Auch hier gibt es Felszeichnungen. Zeltlager im Wadi Homra.
10. - 12. Tag Silica-Glas - Grosses Sandmeer
Weiterfahrt nach Norden; zunächst geht es durch die Silica-Glas-Felder, die vermutlich durch extraterrestrische Körper (Impakt) entstanden sind. Das Wüstenglas wurde schon in der Antike zu Schmuck verarbeitet, z.B. auf einem Pektoral des Tutanchamun. Siehe: http://www.tlc-exped.net/LDSG.html Danach geht es weiter durch das Große Sandmeer. Einzelne Dünen verbinden sich nach und nach zu einem unendlichen Dünenmeer. Übernachtungen im Zelt in der grossartigen Dünenlandschaft.
13. Tag Oase Siwa
Die letzte Fahrstrecke durch das grösste Erg der Sahara mündet in der Oase Siwa, die äusserste und abgelegenste der Westwüste. Vor der Ankunft in der Oase halten wir bei der heissen Quelle von Bir Wahid zum Baden. Hotelübernachtung in Siwa.
14. Tag Siwa - Marsa Matruh
Nach dem Frühstück erkunden wir Siwa: Nach einem Halt beim “Bad der Kleopatra” geht es zur Akropolis von Shali, der alten Stadt inmitten des modernen Siwa, sowie zum Amuntempel, dem Tempel des Amasis und nach Aghurmi sowie zum Jebel Mawta. Anschliessend Fahrt nach Marsa Matruh an der Mittelmeerküste. Hotelübernachtung.
15. Tag Marsa Matruh - Al Alamein - Alexandria - Kairo
Zeitige Abfahrt auf der Küstenstrasse dem Mittelmeer entlang über al Alamein nach Alexandria. Kleine Stadtrundfahrt und weiter nach Kairo, Hotelübernachtung.
16. Tag Rückflug in die Schweiz
Transfer zum Flughafen und Abreise.

Daten: 16.05.09 - 31.05.09*
12.09.09 - 27.09.09*
26.09.09 - 11.10.09*
10.10.09 - 25.10.09
24.10.09 - 08.11.09
07.11.09 - 22.11.09
21.11.09 - 06.12.09
05.12.09 - 20.12.09
19.12.09 - 03.01.10**
02.01.10 - 17.01.10*
16.01.10 - 31.01.10*
Preise: Euro 1900 / pro Person
* Euro 1600 / pro Person - Spartermine
** Euro 1990 / pro Person - Weihnachtstermin

Einzelzimmerzuschlag Euro 120
€ - SFR: wird zum Wechselkurs am Buchungstag berechnet.
Gruppengrösse 6 - 12 Personen

Inbegriffen:

Visum, alle Transfers und erwähnten Besichtigungen inkl. Eintritte, Geländefahrzeuge mit erfahrenen Fahrern (3 Teilnehmer pro Jeep), deutsch sprechende lokale Reiseleitung, Hotelunterkünfte in Kairo, Dakhla, Siwa, Marsa Matruh (3 - 5*), Doppelzimmer, 2. - 12. Tag Zeltübernachtungen, 2. - 15. Tag Vollpension, Campingmaterial, GPS und Satellitentelefon, Bewilligungen.

Nicht inbegriffen:

Flüge, Flughafentaxen, Anfahrt zum Flughafen, Getränke in den Hotels, andere als die oben erwähnten Leistungen, Trinkgelder, Versicherungen.

Besonderheiten:

Es handelt sich um eine Expedition mit zahlreichen Zeltübernachtungen; die Teilnehmenden müssen bei guter Gesundheit sein und lange Fahrten ertragen können. Eine frühzeitige Anmeldung ist unerlässlich (Bewilligungen und Flugkapazitäten).

Preis- und Programmänderungen bleiben vorbehalten

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