Libyen - Land und Leute

Nachdem 1999 die UN-Sanktionen gegen Libyen aufgehoben wurden, kann dieses Land wieder bereist werden.
Viele Besucher sind der Meinung, in keinem nordafrikanischen Land sei es so angenehm zu reisen wie in Libyen.
Die Bewohner dieses Wüstenstaates sind Fremden gegenüber zuvorkommend und sehr freundlich.

Kurzer geschichtlicher Überblick

Die frühesten menschlichen Spuren in Libyen finden sich in einer Fülle von Felsmalereien und Felsgravuren in der Sahara. Nomadenstämme, die dort vorbeizogen oder lebten, haben all die Dinge zu „Fels gebracht“, die ihnen wichtig waren. Über die Menschen, die diese einmaligen Zeugnisse hinterliessen, ist so gut wie nichts bekannt.

Es folgten um 1500 v. Chr. die Garamanten (Vorfahren der Tuareg), die Phönizier, Griechen, Römer, Vandalen und Byzantiner. Im 7. Jahrhundert n.Chr. eroberten die Araber das Land, und mit ihnen kam der Islam. Die bewegende Geschichte ist damit noch keinesfalls zu Ende. Später herrschten die Aragonen von Sizilien, die Hafsiden aus Tunesien, die mit Spanien verbündeten Habsburger und die Osmanen.

Sie alle haben Spuren hinterlassen, die Sie auf Ihrer Libyen-Reise entdecken werden.

1911-1943 war Libyen eine italienische Kolonie. 1959 wurde Erdöl gefunden, und damit war der Grundstein für Fortschritt und den heutigen Wohlstand gelegt. Am 1.9.1969 übernahm das Militär und mit ihm Oberst Muammar al-Kadhafi in einem unblutigen Staatsstreich die Macht.

Felsbilder Akakus Theater Sabratha Colonel Gaddafi